Mittwoch, 19. September 2018

Tanze das Leben - Von Petra Milkereit

Seelenanteile: Das kleine Mädchen, die Seiltänzerin und die Innere Kriegerin!

Hallo liebe Leute,
heute möchte ich euch meine gute Freundin Petra Milkereit vorstellen. Es mir eine große Freude, hier ein Kapitel aus ihrem Buch zu präsentieren, das sie gerade veröffentlicht hat. Zuvor sagt sie aber noch selbst ein paar Zeilen über sich:

Lieber Ralf,
vielen Dank für die Chance, mich mit meinen Texten auf Deinem Blog vorstellen zu dürfen!
Ein paar Worte zu mir:
Seit 2010 schreibe und verlege ich meine „Gefühlsgeschichten“ selbst. Seitdem sind einige Bücher unter meinem Mädchennamen Petra Jähnke erschienen.
2014 bis 2017 habe ich das blätterbare Online-Magazin EMOTIONAL BLUE herausgegeben.
Seit 2014 biete ich in meiner „Seelenschaukel“ bei Sofengo kostenlose Online-Lesungen an und
seit 2015 werden Gedichttexte von mir durch einen namhaften Komponisten vertont.

Mein Thema sind die Gefühle, denn sie machen uns zu dem Menschen, der wir genau in diesem Augenblick sind. Mein eigenes Leben bietet ein unendliches Reservoire an Gefühlsfarben, denn es war absolut kein unbeschwertes. Und trotzdem – oder gerade deswegen! – ist es wunderschön!
Das Buch, aus dem die hier eingestellte Leseprobe ist, erzählt genau davon. Es ist ein Buch gegen die Angst mit dem Titel „Tanze das Leben“ und wird voraussichtlich im September erscheinen.
Ich wünsche mir sehr, dass Euch, die Ihr diesen Auszug lest, meine Bilder aus dem Inneren erreichen und berühren können.
Viele Herzgedanken, Petra

Seelenanteile

Ich habe lange gebraucht, meine Seelenanteile zu erkennen. Damit meine ich, mir meiner in mir schlummernden Facetten bewusst zu werden und ihnen den entsprechenden Raum zu geben, den sie benötigen, um mich durch meine Jahre zu begleiten und zu tragen.
Daher kann ich dir in diesem Buch zwar mein ganz persönliches Seelenmosaik schildern, es aber nicht automatisch auch für dich voraussetzen. 

Dir bleibt die Freiheit, die Empathie für deine innere Welt zu sensibilisieren, um dadurch dich selbst immer besser zu verstehen. Wir sind nicht glatt rechts gestrickt; sind keine Schablonen nachempfundene, gleichgeschaltete Geschöpfe. Obwohl wir alle aus derselben DNA erschaffen sind, ist ein jeder von uns ein Unikat. Wenn ich in den Spiegel schaue, sehe ich fast täglich ein anderes Wesen, obwohl es doch immer ich bin, der ich da in die Augen schaue. Doch kein Tag gleicht dem anderen. Die, die uns Lebensfreude bringen, sind das naturgegebene Lifting unseres Daseins. Die Glückshormone bringen uns Fülle, Herzensbildung, Liebe und sind das Doping unseres Lebens. 

Als ich jünger war, habe ich diese prachtvollen Tage einfach genommen, als seien sie der uns zustehende Standard. Es war normal, Spaß zu haben, mich zu freuen, zu lieben, zu lachen und jeden Tag einfach zu genießen. Je älter ich wurde und je mehr die anderen Tage eines Menschenlebens Einzug hielten, umso mehr bemerkte ich dieses Glück – wenn es denn wieder einmal eine Minute, eine Stunde oder einen ganzen Tag prall erfüllte. Ich kann mich an Momentaufnahmen erinnern, die ich mir bewusst einzuprägen begann. 

Eine davon fällt mir sofort beim Schreiben ein: Es war später Abend und ich trat nochmals vor die Tür, um einen Blick auf den Sternenhimmel zu werfen, als im kleinen Haus gegenüber meine Mutter im ersten Stock am Gaubenfenster stand und langsam, mit dem gleichen suchenden Blick zum Himmel, die Übergardine zuzog. Ich sah vor dem hellerleuchteten Flur ihre damals schon schmale Silhouette und die Sterne waren nicht mehr interessant. Ich schaute aus dem Schutz der Dunkelheit zu diesem hellen Fenster hinüber und dachte nur „Präg es dir ein, Petra, dieses wunderschöne Bild“. 

Es hat sich eingebrannt in mein Herz. Ich muss nicht die Augen schließen, um es vor mir zu haben. Es ist einer dieser Edelsteine meiner inneren Schatztruhe geworden, die mir niemand nehmen kann. Auf die ich zurückgreifen darf, wenn ich die Wärme und Zuneigung von damals spüren möchte. Der mich zum Lächeln bringt und für Sekunden aus dem aktuellen Sein hinauskatapultiert, hinein in diesen nun unvergänglichen Augenblick und das dazugehörige Gefühl.

Als ich 2010 die ersten Gedichte schrieb, war dies eines der Allerersten:
Herzenssachen

Mein Herz, es schlägt nicht einfach nur –
ist nicht allein die Lebensuhr.
Mein Herz, es spiegelt jede Regung,
gerät in freudige Bewegung
bei Dingen, die mich glücklich machen.
Es rast vor Schreck und solchen Sachen,
dich mich in Angst versetzen –
mein Puls beginnt zu hetzen!

Und bin ich ruhig und entspannt,
fühl ich den Puls kaum mit der Hand.
Und doch, mein Herz ist so viel mehr!
Ist Platz dort für ein ganzes Heer
von lichten Räumen  -  dunklen Kammern:
In letzt´ren wohnt das Leid, das Jammern,
und in dem allerdunkelsten Eck
da hat mein Angst-Ich sein Versteck.

Da hockt es furchtsam und ganz klein,
ich mag es nicht, drum schließ ich´s ein!
Viel mehr jedoch gibt´s helle Räume,
in ihnen lagern Wünsche, Träume
und glückliche Vergangenheit.

Die and´ren halte ich bereit
für Menschen, die mir viel bedeuten.
Sie sind bewohnt von jenen Leuten,
die für mich Herzensnahe sind.
Ein jeder davon übernimmt
ein Wohnrecht dort auf Lebenszeit.

Und durch die Gänge tanzt im Kleid
das kleine Mädchen in mir drinnen:
Es lebt und liebt mit allen Sinnen,
es altert nie, bleibt immer Kind –
weil Herzensnahe mit ihr sind.


Das kleine Mädchen
Es war mir als erster Seelenanteil meiner selbst bewusst. Genauso wie in diesem Gedicht beschrieben, spüre ich die Kleine in mir. Sie ist nicht oft anwesend, jedoch in Rufweite. Es gab leider seit vielen Jahren nicht häufig den Raum, um sie tanzen zu lassen – doch für ein paar wenige kleine Sprünge und Drehungen reicht es auch heute noch. Sie ist, wie ich in meiner Kindheit war: Sie trägt einen von Mutti genähten rotkarierten Faltenrock, der beim Drehen zu schön weit schwingen kann, und weiße Kniestrümpfe in den glänzenden Lackschühchen. Sie ist glücklich in ihrer Welt und sie liebt vorbehaltlos. Sie ist wohlbehütet und voller Vertrauen in alles und jeden. Sie kann noch staunen über die kleinsten Kleinigkeiten und sie trällert vor sich hin, während sie durch die Flure hüpft.

Es gab ein paar Jahre, in denen sie mir abhandengekommen war. Zumindest habe ich sie nicht mehr gespürt und sie war sicherlich todunglücklich darüber, von mir vergessen worden zu sein. Irgendwie gab es keinen Raum für sie in meinem Leben, so scheint es mir rückblickend. Zu viele dieser Tage, die den Glanz aus der Seele nehmen können, reihten sich aneinander. Manchmal zupfte sie an meinem „Rockzipfel“, um sich in Erinnerung zu bringen, doch ich bemerkte es kaum und wenn doch, dann wischte ich sie fort mit einer ungeduldigen Handbewegung und dem Gedanken, sie möge mir aus dem Weg gehen. Doch unmerklich drängte sie sich in mein Bewusstsein, indem sie sich vor mein geistiges Auge schob. Sie war hartnäckig, die Kleine! 

Als ich dann mit dem Schreiben anfing, war sie in meinen ersten Gedankensplittern, winkte mir zu, drehte sich singend im Kreis… und ich? Ich lächelte vor mich hin! Seitdem gehen wir wieder Hand in Hand durch das Leben. Sie zeigt sich in der Art, wie ich auf alles schaue, was um mich ist. Ich sehe plötzlich die Wunder in allem, ich staune wieder über Blumen und Blätter und Tiere und besonders über Menschen. Sie hat die Liebe im Gepäck gehabt, diese Liebe zu allem und jedem. Zur Liebe gehören offene Ohren, wache Augen und ein weites Herz. Ein Herz, das nicht ununterbrochen Angst hat, verletzt zu werden. Ein Herz, das versteht und verzeiht; eines, das unvermittelt aussendet: Ich umarme dich.

Dieses kleine Mädchen ist ein tolles Wesen, dem meine ganze Liebe gehört. Es hat seinen festen Platz in mir zurückerobert, trotz allem. Es vereint in sich all die Eigenschaften, die zu schützen es lohnt: Die Liebe, das Vertrauen, die Unschuld und die Lebensfreude. Ich werde es nie wieder loslassen; egal, was auch kommen mag. Von ihr habe ich es wieder gelernt: Das Leben zu tanzen.

Die Seiltänzerin
Das kleine Mädchen war die Vortänzerin. Ihr verdanke ich dieses Gefühl, dass alles um mich herum schwingt und ich selbst schwinge mit. Für mich war die Welt nie statisch, sie war und ist stets in Bewegung. Die Jahreszeiten, Tag und Nacht, das Rollen der Meereswellen, das Rauschen des Windes in den Wipfeln der Bäume, Ebbe und Flut, selbst die Sterne am Himmel stehen nicht still! Alles schwingt – was für ein beruhigendes Wissen.

In den sechs Jahrzehnten, die ich nun schon durchlebt habe, gab und gibt es diese Zeiten, die den Glanz aus dem Tag nehmen und das fröhliche Lächeln aus dem Gesicht. Diese Zeiten waren und sind großen, alles bedenkenden, grauen Tüchern gleich. Gewebt aus Ängsten, Hoffnungen, Abschieden, Schmerzen – wir kennen sie alle. Sie sind es, die uns formen, an uns schleifen wie Mühlsteine des Lebens. Sie ziehen die ersten, feinen Linien um unsere Augen; graben kleine Furchen auf die Stirn und um den Mund. Sie könnten uns erstarren lassen vor der Gewalt des Schicksals; uns wie mein kleines, hässliches Angst-Ich in dem Gedicht „Herzenssachen“ in einer Ecke zum Zusammenkauern zwingen.

 Bei mir war es ein paar Mal knapp davor und ich bin nicht gefeit, dass es wieder so sein kann. Doch zum Glück fällt mir dann im letzten Augenblick wieder ein, dass alles schwingt. Nichts bleibt so, wie es in diesem einen grauen, bedrückenden Moment erscheint. Alles wird sich ändern – in welche Richtung, das vermag niemand zu sagen. Doch wenn sie kommt, diese Veränderung, darf ich nicht bewegungslos in meiner traurigen, angstgrau eingefärbten Ecke verharren. Ich könnte dann nicht mitschwingen. Das wäre furchtbar.

So wurde ich zur Seiltänzerin. Der Boden unter mir mag nicht vertrauensvoll erscheinen, ist vielleicht so dünn wie brüchiges Eis oder instabil wie das Hochseil eines Artisten – Doch ich halte Balance. Ich bin mir der Gefahr bewusst und setze trotzdem einen Schritt vor den anderen. Mein Tempo mag einer Schnecke gleich sein, doch ich bleibe nicht stehen.

Wenn ich schwanke, verlangsame ich ein wenig und erlaube mir, kurz Halt zu suchen. Oft finde ich ihn in mir selbst, manchmal auch bei denen, die für mich Herzensnahe sind. Hin und wieder sehe ich mich ganz deutlich als Seiltänzerin: Diesmal ist es nicht der rotkarierte Faltenrock, den ich trage, oh nein! Es ist ein federleicht um mich wippender Tüllrock, ein Tütü in zartem Creme. In meiner linken Hand halte ich einen ebenso leichten, zierlichen Sonnenschirm aus Spitze, mit dem ich durch sanfte Verlagerungen das Gleichgewicht zu halten vermag. Das Seil unter meinen Füßen ist stark, doch es schwingt leicht bei jeder Bewegung. Ich schaue nicht nach unten, ich schaue auf mein Ziel. Das Ende dieses Seils ist in Sicht, ich muss es nur noch bis dorthin schaffen.

Das kleine Mädchen in mir, beginnt zu singen und ich tanze – verhaltener, als auf festem Boden, aber ich tanze. Nichts und niemand kann diesen Weg auf dem schwankenden Seil für mich gehen, das habe ich gelernt. Würde ich die Zügel meines Schicksals überhaupt aus der Hand geben wollen? Nein. Nur ich kenne mich so, wie ich bin. Nur ich spüre die Ängste, die ich überwinden werde. Nur ich weiß um meine Träume, die ich nicht bereit bin, zu Grabe zu tragen. Nur ich beherberge in mir mein kleines Mädchen und diese wagemutig balancierende Seiltänzerin. Alles schwingt.

Die innere Kriegerin
In dir liegt dein Kraftquell und gewährt dir jederzeit Zugang. Zapfe ihn an, sooft Du es brauchst. Wir brauchen so einen in uns selbst verborgenen Ort der Magie, dem wir uns zuwenden können, wenn scheinbar alles andere um uns herum in Auflösung befindlich ist und Zusammenbruch als letzte Konsequenz auf uns zu warten scheint. Wenn niemand mehr neben dir steht, unverrückbar, Sicherheit vermittelnd, Kraft spendend… Wohin tastet deine suchende Hand? Sie sucht nicht mehr länger im Außen, denn zu oft wurde diesen Trugbildern die Maske vom Gesicht gezogen. Zu oft war die Illusion von Kraft in der sehnsuchtsvollen Hand nur ein verschwindend kleiner, ja beinahe armseliger Impuls, ohne Widerhall erzeugen zu können; Sicherheit nur eine Chimäre, die durch lichtvolle Träume jagte, um ihnen den Wert und Sinn zu entziehen und mit sich fortzureißen.

Ich habe das alles durchlebt, genau wie auch du. Meine einzige Konstante in meinen sechs Jahrzehnten war und bin ich selbst - Eine Lehre des Lebens, die alles andere als leicht zu akzeptieren ist. Im Grunde sind wir mit uns allein - so dramatisch das klingen mag, so wahrhaftig ist es gleichzeitig.

In den dunkelsten Stunden meines Lebens spüre ich, wie sich etwas in mir erhebt. Wie mich eine Kraft aufrichtet, um mit geradem Rücken stehen zu können, obwohl meinem angstvollen Herzen doch viel mehr danach ist, den Kampf verloren zu geben.
Diese Kraft nenne ich meine innere Kriegerin. Ich sehe sie vor meinem geistigen Auge; schaue ihr voller Achtung zu, wie sie sich erdet durch den sicheren Stand ihrer Beine; wie sie den Kopf stolz erhebt, ohne je vor anderen den Blick zu senken oder ihr Knie zu beugen. Sie ist ein schillerndes Mosaik aus all den weiblichen Ahninnen, die vor mir waren und sich in mir wiederspiegeln.

Sie ist ein Teil meines Wesens, unverzichtbar und lebensrettend. Solange meine Kriegerin nicht ihre Waffen und Schutzschilde zu Boden legt, kann ich allem trotzen, alles tragen und alles schaffen. Diese, fremden Augen und Sinnen verborgene, Kriegerin stützt und festigt mich aus meiner Mitte heraus. Sie ist keiner Rüstung vergleichbar, die einen Mantel um mich legen würde zum Schutze.
Ganz im Gegenteil! Sie steht für Mut, Kraft und Würde, die meinen Körper durchströmen und einen verlässlichen inneren Halt vermitteln – Sie steht für die magischen Seelenanteile und meinen inneren Kraftquell.

Eines Tages –  es wird diesen einen geben, das ist gewiss –  werde ich spüren, dass meine Kriegerin erschöpft ist; dass sie ihr Schutzschild nicht mehr stemmen kann und ihr die Waffen aus der Hand gleiten. Ich werde sie sehen, im Licht der untergehenden Sonne stehend, die Knie beugend, doch den Blick noch immer erhoben. Und ich werde loslassen können, wofür sie kämpfte und was ich mit heißem Herzen liebte.

Doch bis dahin wachsen wir, sie und ich. Wir wachsen an allem, was uns genommen wird und an allem, was sich zu unserem Schatz im Inneren hinzufügt. Das Leben schmeckend, riechend, hörend, sehend und fühlend wird sie mit mir gemeinsam Spuren hinterlassen, die anderen den Weg weisen können zu ihrer inneren Kriegerin.

Und du, die du dies liest, ich bitte dich: Verliere nie diesen Kontakt zu deinem inneren Kraftquell. Und solltest du ihn noch nicht in dir realisiert haben, so spüre von nun an gut in dich hinein. Erkenne und achte ihn; nähre ihn und die Kriegerin mit deinem inneren Licht und all deiner Liebe – Denn sie ist du.
                                                                       c  Petra Milkereit

So, liebe Leute, das ist also der Buchauszug. Wer mehr von Petra erfahren möchte, dem empfehle ich auch einen Besuch ihres You Tube - Kanals. Ein schönes Video von ihr habe ich euch hier gleich mal verlinkt: "Alles beginnt in dir - sei deiner Seele ein Zuhaus!"

Petras Buch "Tanze das Leben!" ist jetzt erschienen und kann hier bestellt werden:
https://www.buecher.de/shop/familie/tanze-das-leben/milkereit-petra/products_products/detail/prod_id/53958999/


Danke für euer Interesse und viele liebe Grüße von Ralf 


HERZLICH WILLKOMMEN AUF MEINEM BLOG 
Hallo liebe Leute,
herzlich willkommen auf meinem Blog. Ich bin hauptberuflich im Sozialen Bereich beschäftigt und "nebenbei" als Autor, Blogger und You Tuber tätig. Mich interessiert alles, was mit Natur, Psychologie, Gesundheit, Spiritualität und persönlicher Entwicklung zu tun hat. Kurz - alles was irgendwie hilfreich und wohltuend für Menschen ist :-) 

Das sind auch die Themen meiner Videos und Artikel. Fühl dich herzlich eingeladen, da ein bisschen zu stöbern (unten die Info, wo du mich überall findest). Ich wünsche dir ganz viel Spaß und Inspiration!
Viele liebe Grüße von Ralf

Wenn Du mehr erfahren und lesen möchtest:

Mein Autorenarchiv in der Huffington Post:

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Meine Playlist auf You Tube mit meinen eigenen Videos (hier sind meine Artikel mit berührenden Bildern und Musik unterlegt, wundervoll entspannend und ästhetisch): 


Impressum:
Ralf Kellmereit
30657 Hannover
Kontakt: heart-and-spirit@t-online.de

Achtung: Alle meine eigenen Artikel und die meiner Gastautoren sind Urheberrechtsgeschützt !!!
Veröffentlichung nur mit meinem Einverständnis und Nennung des Autorennamens !!!






Freitag, 6. Juli 2018

Die schönsten indianischen Lebensweisheiten - präsentiert von Ralf Kellmereit


Verzweifle niemals.
Die Tage vergehen wie das im Wind fliegende Herbstlaub
und die Tage kehren wieder mit dem reinen Himmel und der Pracht der Wälder.
Aufs Neue wird jedes Samenkorn erweckt, genauso verläuft das Leben.




Achte auf die Stille und bewahre sie,
denn sie bringt alle Träume des Menschen.


Die Sehnsüchte der Menschen sind Pfeile aus Licht.
Sie können Träume erkunden, das Land der Seele besuchen, Krankheit heilen, Angst verscheuchen und Sonnen erschaffen.


Wir brauchen den Geist der Güte,
um bei jeder unserer Handlungen den Himmel zu erreichen
und in den Zustand des Erwachens zu geraten,
der die Welt in reines Licht verwandelt.


Der Tag geht zu Ende
Überdenke noch einmal, was er dir an Sorgen gebracht hat.
Ein Paar davon behalte, die anderen wirf weg.


Erdenke die Welt nicht mit deinem Gehirn,
sondern mit deinem Herzen.
Befreie dich von den Banden der Schwerkraft.
Werde frei und leicht.


Wenn jemand ein Problem erkannt hat
und nichts zur Lösung des Problems beiträgt,
ist er selbst ein Teil des Problems.


Wirklich weise ist,
wer mehr Träume in seiner Seele hat,
als die Realität zerstören kann.


In der inneren Stille hört jede Bewegung des Denkens auf
und das Herz beginnt zu sprechen.
Die Einsamkeit festigt die Liebe,
macht sie demütig und einzigartig.


Du kannst den Regenbogen nicht haben,
wenn es nicht irgendwo regnet.


Der Friede stellt sich niemals überraschend ein.
Er fällt nicht vom Himmel wie der Regen.
Er kommt zu denen,
die ihn vorbereiten.


Gott schläft im Stein,
träumt in der Pflanze,
erwacht im Tier
und handelt im Menschen.


Ohne die Liebe ist die Einsamkeit nur verdorrte Erde
ohne Wasser und Licht,
auf der nichts gedeiht.
Bereichere deine innere Stille mit Gedanken der Liebe
und einem tiefen Verlangen nach Wissen.


Bevor unsere weißen Brüder kamen, um zivilisierte Menschen aus uns zu machen, hatten wir keine Gefängnisse. Aus diesem Grund hatten wir auch keine Verbrecher. Ohne ein Gefängnis kann es keine Verbrecher geben. Wir hatten weder Schlösser noch Schlüssel, und deshalb gab es bei uns auch keine Diebe. Wenn jemand so arm war, daß er kein Pferd besaß, kein Zelt oder keine Decke, so bekam er all dies geschenkt. Wir waren viel zu unzivilisiert, um großen Wert auf persönlichen Besitz zu legen. Wir strebten Besitz nur an, um ihn weitergeben zu können. Wir kannten kein Geld, und daher wurde der Wert eines Menschen nicht nach seinem Reichtum bemessen. Wir hatten keine schriftlich niedergelegten Gesetze, keine Rechtsanwälte und Politiker, daher konnten wir einander nicht betrügen. Es stand wirklich schlecht um uns, bevor die Weißen kamen, und ich kann es mir nicht erklären, wie wir ohne die grundlegenden Dinge auskommen konnten, die – wie man uns sagt – für eine zivilisierte Gesellschaft so notwendig sind.
(Lame Deer)


Geh aufrecht wie die Bäume,
lebe Dein Leben so stark wie die Berge,
sei sanft wie der Frühlingswind,
bewahre die Wärme der Sonne im Herzen
und der große Geist wird immer mit Dir sein.
Willst Du mehr wissen?


Es gibt immer eine gute und eine schlechte Seite.
Manchmal lehrt mich die schlechte Seite
des Lebens mehr Weisheit als die gute.



Und hier findest du mein neues Video auf You Tube zu diesem Artikel. Ich freue mich auf deinen Besuch :-




Folgenden Buchtipp habe ich noch für euch! Wirklich liebenswerte und tiefgründige Geschichten, eines meiner Lieblingsbücher:

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Samstag, 9. Juni 2018


Unsere schönen Jahreszeiten!
Oder: Was ist an ihnen eigentlich spirituell?       Von Ralf Kellmereit                               

Hallo liebe Leute,
hier präsentiere ich euch die ersten drei Texte zu meiner vierteiligen Videoreihe "Unsere schönen Jahreszeiten!"

Eine schöne Inspiration für die persönliche Entwicklung findest du hier, ein paar Gedankensplitter von mir zur Bedeutung der Jahreszeiten - nicht nur für die äußere Natur, sondern auch für unsere inneren seelischen Prozesse.




Fangen wir mit dem Frühling an :-)
                
Jede Jahreszeit ist einzigartig, so auch der Frühling.

Er bringt neues Wachstum, neues Leben, neue Energie.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne …“ - welche Jahreszeit ist
so wunderschön dafür geeignet, diesen Satz ins Sein zu bringen …
Der Frühling bedeutet Neubeginn und Aufbruch.

Die Kälte und Härte des Winters verabschiedet sich. Die Zeit der Ruhe und Regeneration neigt sich dem Ende zu.
Mit der wiederkehrenden Wärme und lichtvollen Zeit erwachen mit den Kräften der Natur auch unsere inneren Kräfte wieder zu neuer Blüte.

Innen wie Außen - Außen wie Innen :-)

Neue Ideen, alte und neue Wünsche, Hoffnungen und Erwartungen – all das möchte jetzt wieder gesehen, gespürt und ins Sein gebracht werden. Es eröffnen sich Chancen und Möglichkeiten. Die Energien möchten fließen … und das Leben unterstützt alle, die ins Tun kommen.


Lieber Frühling …
ich bin so dankbar, dass ich dich wieder spüren darf.
Das erste frische Grün,
die ersten Kräuter und Blumen
und bald auch die ersten Sträucher und Bäume,
die aus ihrem Winterschlaf erwachen.
Ich kann mich kaum sattsehen daran.

Es keimt, es blüht, es grünt, dass es so eine große Freude ist.

Die ersten Düfte und Lüfte, die nach Frühling riechen.
Die ersten milden Sonnenstrahlen, die sich so herrlich auf der Haut anfühlen. Begierig strecke ich mein Gesicht der Sonne entgegen.

Mehr und mehr spüre ich die Vorfreude auf die kommende warme Zeit.
Ich wünsche dir von Herzen: Genieße den Frühling und … dein Leben!
Viele liebe Grüße von Ralf

Und hier das schöne Video dazu:




Führen wir das fort mit dem Sommer :-)

Jede Jahreszeit ist einzigartig, so auch der Sommer.

Nach dem zarten Start im Frühling, der nach und nach immer mehr ins Rollen gekommen ist – Momentum entwickelte – entfaltet sich nun im Sommer der Energiehöhepunkt des Jahres.

Auf uns warten die längsten Tage und die kürzesten Nächte!

Jetzt ist die Zeit für das pralle Leben: tanzen und feiern, lachen und lieben! Die ganze Sinnlichkeit spüren, die unser Dasein hier auf Erden zulässt. In der Natur: gehe mal wieder in den Wald, laufe barfuß auf einer Wiese oder schwimme in dem weichen Wasser eines Kiesteichs. 

Oder in den kulturellen Aktivitäten, in unseren Freundschaften und Beziehungen. Es ist die schönste Zeit für Romantik. Aus Fremden können einander Liebende werden.

Herzensfreude und Lebenslust – das darf jetzt voll gelebt werden.
Die Natur wächst und gedeiht auf ihrem Höhepunkt und auch wir spüren diese hohe und wundervolle Spannung überall.



Jetzt können wir die „Fülle“ leben. Damit ist nicht nur die materielle Zufriedenheit gemeint, unsere Suche nach Geld, Dingen und Sicherheit.
Gerade auch der Sommer zeigt uns die Vielfalt des Lebens, es gibt so unglaublich viel mehr „Reich-tum“ als nur den materiellen.

Wenn du nicht Fülle lebst, dann frage dich: Warum nicht ???
Erlaube ich sie mir selber nicht? Werde ich von Außen begrenzt und behindert? Warum und wie lasse ich das zu? Wie kann ich das ändern?
Wenn ich nicht in der Fülle lebe, kann ich auch nicht „ernten“!

Gehe auf Entdeckungsreise, nach Außen und Innen. Ziehe im Innen die schmierige Decke von negativen Glaubenssätzen weg (mach sie dir bewusst), die dich einschränken und fälschlicherweise glauben lassen, du hast Glück und Liebe nicht verdient.

Kultiviere deinen inneren Reichtum! Umso mehr kannst du den äußeren wahrnehmen, in Dankbarkeit wertschätzen und genießen. Die Vielfalt und Schönheit unserer Welt ist für alle da!



Also höchste und beste Zeit, wieder auf die Stimme des Herzens zu hören! Und sein Leben danach auszurichten!

Ich wünsche dir von Herzen: Genieße den Sommer und … dein Leben!

Mach den Sommer zu deinem persönlichen Fest :-)

Viele liebe Grüße von Ralf

Und hier das schöne Video dazu:




Fahren wir fort mit dem Herbst :-)

Jede Jahreszeit ist einzigartig, so auch der Herbst.
Die Zeit des Sommers neigt sich dem Ende zu. Wir genießen die letzten warmen Spätsommertage, wohlwissend das bald die kälteren Jahreszeiten folgen.
Noch einmal zeigt sich die Natur in ihrer Pracht und Ernten werden jetzt eingeholt. Der „Herbst des Lebens“ ist ähnlich. Auch wir Menschen fahren unsere persönliche Ernte ein. Es ist die Summe all dessen, was wir seit unserer Kindheit, Jugend und Erwachsenenzeit gelebt, gelernt, gefühlt, gedacht und gehandelt haben.

Es ist der Stand unserer persönlichen Entwicklung in all unseren Lebensbereichen: Liebe und Selbstliebe, Wissen und Weisheit, Gesundheit und Krankheit, Beziehungen und Freundschaften, Beruf und Karriere, Geld und materieller Besitz usw.
Das sind die Resultate unserer Ernte.

Das reflektieren dieser Erkenntnis gibt uns zwei Möglichkeiten:
Wir sind mit unsere Ernte zufrieden.
Oder eben nicht. Oder nur teilweise.

Die Frage ist dann: Was haben wir gesät?
Oder umgesetzt: Was haben wir gedacht und gefühlt, gehandelt oder nicht gehandelt?
Welche Ursachen haben wir geschaffen für unsere Ernteresultate?
Wir sind der Schöpfer unserer Welt – was und wie haben wir also geschöpft?

Es geht nicht darum, in der Vergangenheit zu suhlen, um im eigenen Versagen zu baden oder anderen die Schuld in die Schuhe zu schieben.
Es geht um unsere Ziele. Vielleicht hatten wir zum Teil die falschen.

Wir können das nicht rückgängig machen. Aber wir können jetzt die Segel neu setzen. Wir können unsere Ziele neu überdenken. Reflektiere sie also. Nimm dir Zeit und Ruhe dafür. Spüre nach. Intensiv. Höre auf die Stimme deines Herzens.

Es ist nicht zu spät. Selbst wenn du 50 Jahre alt bist – immer kannst du einen neuen Weg gehen. Und noch für Jahrzehnte davon profitieren: Mehr Fülle und Innerer oder Äußerer Reichtum in deinem Leben. Also eine „bessere“ Ernte – weil sie dir mehr entspricht. Dem was du wirklich bist – oder werden kannst. Wie du es willst. Du kannst neu säen – und neu ernten!

Es ist deine Entscheidung!
Ich wünsche dir von Herzen: Genieße den Herbst und … dein Leben!
Mach den Herbst zu deinem persönlichen Fest :-)
Viele liebe Grüße von Ralf

Und hier das schöne Video dazu:


PS: Als Unterstützung für deine Ziel-Reflexion empfehle ich dir auch meinen Blogartikel: „Ziele im Leben, die sich wirklich lohnen!“
http://ralf-k.blogspot.com/2017/01/ziele-im-leben-die-sich-wirklich-lohnen.html


Beenden wir diese Reihe würdevoll mit dem Winter :-)
Aber noch nicht jetzt, ab Januar 2019 findest du auch den Wintertext und das Wintervideo hier !!!

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Viele liebe Grüße von Ralf

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Kontakt: heart-and-spirit@t-online.de

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